Die Stadt Sehnde weist auf die Online-Beteiligung zum nationalen Wiederherstellungsplan hin. Grundlage ist die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur, die am 18. August 2024 in Kraft getreten ist. Sie verpflichtet die Mitgliedstaaten dazu, geschädigte Ökosysteme wieder in einen guten Zustand zu bringen, den Verlust der Artenvielfalt aufzuhalten und eine Trendumkehr zu erreichen. 
Naturnahe Wälder, frei fließende Flüsse, intakte Moore, lebendige Agrarlandschaften und gesunde Meere bilden die Lebensgrundlage. Nach Angaben der Stadt befinden sich mehr als 80 Prozent der europäischen Lebensräume in einem schlechten Zustand. Intakte Ökosysteme binden Treibhausgase, tragen zum Klimaschutz bei, beugen Dürren und Überschwemmungen vor, sorgen für sauberes Wasser und saubere Luft sowie für fruchtbare Böden.
Bis 2030 sollen EU-weit auf mindestens 20 Prozent der Land- und Meeresflächen Naturschutzmaßnahmen ergriffen werden. Bis 2050 sollen in allen Ökosystemen, die der Wiederherstellung bedürfen, entsprechende Maßnahmen folgen. Deutschland muss den Entwurf des nationalen Wiederherstellungsplans bis September 2026 bei der Europäischen Kommission einreichen. Die endgültige Fassung soll 2027 vorgelegt werden.
Ein zentrales Element bei der Erstellung ist die Beteiligung der Öffentlichkeit und von Stakeholdern. Auf der Homepage des Bundesumweltministeriums ist diese Beteiligung möglich. Um alle Funktionen der Plattform zu nutzen, ist eine Registrierung erforderlich.
