CDU diskutiert über Wolf und Biber in der Region

Gundhild Fiedler-Dreyer (links) mit der Europaabgeordneten Lena Dupont und Christoph Loskant.

Rund 45 Personen kamen am vergangenen Freitagabend, 24. April 2026, in die Gaststätte Erfurth nach Müllingen. Eingeladen hatte die CDU-Regionsabgeordnete Gundhild Fiedler-Dreyer aus dem Wahlkreis Laatzen/Sehnde/Pattensen.

Die CDU-Regionsfraktion beschäftigt sich derzeit mit dem Thema „Biber und Wolf auf dem Vormarsch – was bedeutet das für unsere Region?“. Gemeinsam mit Christoph Loskant, dem umweltpolitischen Sprecher der CDU-Regionsfraktion, begrüßte Fiedler-Dreyer die Europaabgeordnete Lena Düpont. Sie ist seit 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments und unter anderem Expertin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

Unter den Gästen waren Vertreter aus Landwirtschaft, Naturschutz, Anglerverband, Hegering, Gewässerunterhaltung, Umweltverbänden und Bürgerschaft. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie mit der Rückkehr von Wolf und Biber in der Region umgegangen werden soll. Dass beide Arten zurück seien, wurde als Naturschutzerfolg, aber auch als Naturschutzkonflikt beschrieben.

Nach Auffassung der CDU braucht es ein ehrliches Management statt Symbolpolitik. Weidetierhaltung dürfe nicht an Bürokratie, Kosten und unrealistischem Herdenschutz scheitern. Beim Biber müssten Artenschutz, Gewässerunterhaltung und Hochwasserschutz gemeinsam betrachtet werden.

Auf das Impulsreferat der Europaabgeordneten folgte eine lebhafte Diskussion. Das Fazit des Abends lautete, dass Naturschutz nur funktionieren könne, wenn er vor Ort praktikabel bleibe. Zudem sei der Austausch zwischen den Interessenverbänden erforderlich.

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