
Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Gottesdienst und ein Generationenwechsel in der Gemeindeleitung: Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Sehnde am Steinweg 1 hat am Sonntag, 22. Februar 2026, zwei neue Pastoren ordiniert. Mehr als 150 Besucher füllten den Gemeindesaal, zusätzliche Stühle mussten im Flur aufgestellt werden.
Neben zahlreichen Gästen nahmen auch Pastoren aus Partnergemeinden von Hannover bis Bielefeld an der Feier teil. Sehndes Bürgermeister Olaf Kruse war ebenfalls anwesend.


Der festliche Gottesdienst war geprägt von Segensliedern und einer Predigt zum Thema Dienen, Leiten und Verantwortung. Im Zentrum stand die feierliche Ordination von Anthon Gärtner, 33 Jahre, und Janosch Sokolowski, 41 Jahre, zu neuen Gemeindeleitern und Pastoren. Auch ihre Ehefrauen wurden gesegnet und in ihrer unterstützenden Rolle gewürdigt.
Bürgermeister Olaf Kruse unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung des pastoralen Amtes für Gemeinde und Gesellschaft. „Der pastorale Dienst ist ein Dienst der Verkündigung, der Seelsorge und der Leitung. Er fordert Herz und Verstand, Glauben und Geduld, Klarheit und Barmherzigkeit.“
Mit der Ordination ging zugleich ein wichtiger Übergang einher: Wilhelm Binder übergab seine Rolle als Pastor an seine Nachfolger. Die Gemeinde hatte diesen Schritt über Jahre vorbereitet. „Seit fünf Jahren betet die Gemeinde um Nachfolger im pastoralen Dienst für unsere Ortsgemeinde hier, und aus dem erbetenen Nachfolger sind schließlich zwei geworden“, erklärte Binder.
Die neuen Pastoren übernehmen künftig ein breites Aufgabenspektrum, das von Predigt und geistlicher Leitung über Seelsorge, Trauungen und Beerdigungen bis zur Organisation von Gemeindefesten sowie zur Beziehungsarbeit mit Stadt und Menschen vor Ort reicht.
Anthon Gärtner und Janosch Sokolowski beschrieben den Tag gemeinsam mit ihren Ehefrauen als bewegend. „Es war für uns heute emotional und berührend zu sehen, wie wir uns als Gemeinde zusammen freuen können. Wir freuen uns darauf, euch zu dienen, und sind sehr dankbar, so liebevolle, begabte und treue Geschwister im Glauben zu haben.“
Im Anschluss an den Gottesdienst lud ein reich gedecktes Buffet mit Gegrilltem, Salaten und Desserts zum Verweilen ein. In entspannter Atmosphäre entstand Raum für Gespräche und persönliche Begegnungen. Bürgermeister Kruse würdigte abschließend die Bedeutung der Gemeinde für das gesellschaftliche Miteinander in Sehnde. „Ich danke der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde für ihren unverzichtbaren Beitrag zu einer solidarischen, offenen und mitmenschlichen Stadt.“
Der Ordinationsgottesdienst wurde von vielen als freudiger und prägender Tag erlebt. Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Sehnde gehört zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland und engagiert sich in Gottesdiensten, Kinder- und Jugendarbeit sowie in seelsorgerlicher und sozialer Arbeit als Teil des gesellschaftlichen Lebens der Stadt.
