Großeinsatz im Klinikum und Schornsteinbrand in Sehnde

Die Feuerwehrkräfte wurden zu einem Schornsteinbrand in die Straße Am Weißdornbusch alarmiert
Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Am frühen Montagnachmittag, 16. Februar, ist es im Klinikum Wahrendorff in Köthenwald zu einem Brandeinsatz gekommen. Elf Personen wurden dabei leicht verletzt. Wenige Stunden später rückte die Feuerwehr zudem zu einem Schornsteinbrand in der Kernstadt aus. Verletzt wurde dort niemand.

Gegen 13 Uhr meldete die Regionsleitstelle Hannover ein Feuer in einem Zimmer im Wohnbereich des Klinikums. Der betroffene Bereich im Untergeschoss war nach ersten Angaben bereits stark verraucht. Daraufhin wurden die Ortsfeuerwehren Ilten, Bilm, Sehnde, Höver und Wassel sowie der Rettungsdienst alarmiert.

Vor Ort ging umgehend ein Trupp unter Atemschutz in den betroffenen Bereich vor. Das Feuer konnte zügig gelöscht werden. Mehrere Feuerlöscher waren zuvor bereits durch das Klinikpersonal eingesetzt worden. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte Nachlöscharbeiten sowie umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch.

Durch die ersten Löschversuche erlitten mehrere Mitarbeiter Rauchgasintoxikationen. Der Notarzt löste daraufhin das Einsatzstichwort „Massenanfall von Verletzten – örtliche Einsatzleitung“ aus, sodass weitere Rettungsmittel nachalarmiert wurden. Insgesamt wurden elf Personen leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Rund zwei Stunden später wurde die Ortsfeuerwehr Sehnde zu einem Schornsteinbrand in die Straße Am Weißdornbusch alarmiert. Die Einsatzkräfte stellten eine starke Rauchentwicklung aus dem Schornstein fest. Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, zudem ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude vor. An der Revisionsklappe des Schornsteins wurde Brandgut entfernt. Anschließend kehrte ein hinzugezogener Schornsteinfeger den Schornstein, bevor der Einsatz beendet werden konnte.

Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Feuerwehr in beiden Fällen keine Angaben. Neben mehreren Ortsfeuerwehren waren auch Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

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