Feldjäger spenden 5520 Euro an „Kleine Herzen Hannover“

Die InFw/KpFw der SFJg/StDst Bw Hannover übergeben den Spendenscheck an Ira Thorsting.
Foto: Kai Axel DöpkeFeldjäger spenden 5520 Euro an „Kleine Herzen Hannover“ Die Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr in Hannover hat 5520 Euro an den Verein „Kleine Herzen Hannover“ gespendet. Die Scheckübergabe fand in der Hauptfeldwebel-Lagenstein-Kaserne statt. Überreicht wurde der bisher größte Spendenscheck der langjährigen Partnerschaft von sechs Kompaniefeldwebeln, den sogenannten „Spießen“. Der Verein „Kleine Herzen Hannover“ feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Seit 17 Jahren besteht die Verbindung zur Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr. „Die Feldjäger sind für unseren Verein ein treuer Partner. Seit 17 Jahren geht immer ein großzügiger Scheck an die ‚Kleinen Herzen‘, aber diesmal ist er mit 5520 Euro so groß wie noch nie“, sagte Vereinsvorsitzende Ira Thorsting. Die Spende soll für das Projekt „Weiterbildung zur Krisenbegleitung“ eingesetzt werden. Daran nehmen in diesem Jahr auch Soldaten teil. Die Partnerschaft begann 2009, als die Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr aus Sonthofen nach Hannover an den Kugelfangtrift verlegt wurde. Zum Festakt der Aufnahme des Schulbetriebs gab es damals ein Benefizkonzert. Eine Hälfte der Einnahmen ging an das Soldatenhilfswerk, die andere Hälfte an „Kleine Herzen Hannover“. Diese Aufteilung besteht bis heute. Jedes Jahr findet auf dem Kasernengelände ein großer Weihnachtsmarkt statt. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Bratwurst, Glühwein und Zuckerwatte werden gespendet. Ergänzt wird die Summe durch Spenden bei regelmäßigen Blutspendeterminen. Auch einen persönlichen Bezug gibt es: Die Tochter des Kommandeurs, Oberst Heiko Thieser, ist selbst ein Herzkind und wurde in München am offenen Herzen operiert. Einblick in die Kaserne Stabsfeldwebel Sascha Habekost führte Vertreter des Vereins über das Gelände der Kaserne. Die Schule für Feldjäger und Stabsdienst ist eine zentrale Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr. Rund 350 Soldaten sowie 50 Mitarbeiter sorgen für den Lehrbetrieb. Täglich nutzen bis zu 1000 militärische und zivile Lehrgangsteilnehmer das Angebot mit mehr als 120 Lehrgängen. Die Einrichtung gilt als eine der modernsten Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr. Sie verfügt unter anderem über eine moderne Raumschießanlage, eine 42.000 Quadratmeter große Fahrfläche für die Fahrausbildung, Tennisplätze, Fitnessraum, weitere Sporteinrichtungen sowie eine Einrichtung für Kinderbetreuung. Hinzu kommen Seminarräume, ein großer Tagungssaal und ein Standortübungsplatz in der Nachbarschaft. Auf dem Gelände sollen künftig weitere mehr als 2000 Soldaten untergebracht werden. Dafür werden Gebäude renoviert, die ursprünglich abgerissen werden sollten. Zudem wird die Kaserne räumlich erweitert. Ihren heutigen Namen trägt die Hauptfeldwebel-Lagenstein-Kaserne seit 2018. Der Feldjäger Tobias Lagenstein kam bei einem Anschlag in Afghanistan ums Leben. Er war der erste gefallene Feldjäger seit Gründung der Bundeswehr 1956. Die Umbenennung erfolgte auf Initiative der Angehörigen der Schule. Zum Abschluss des Rundgangs trafen sich die Beteiligten zur Scheckübergabe am Kaserneneingang. Für das kommende Jahr verabredeten Ira Thorsting und Sascha Habekost bereits eine weitere Übergabe in der Medizinischen Hochschule Hannover. „Wenn ich sehe, mit welchem Herzblut Ira Thorsting dabei ist, dann ist es gar keine Frage, dass wir wieder spenden. Bei den ‚Kleinen Herzen‘ wissen wir ganz genau, wo das Geld ankommt und dass es sinnvoll eingesetzt wird“, sagte Habekost.

Die Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr in Hannover hat 5520 Euro an den Verein „Kleine Herzen Hannover“ gespendet. Die Scheckübergabe fand in der Hauptfeldwebel-Lagenstein-Kaserne statt. Überreicht wurde der bisher größte Spendenscheck der langjährigen Partnerschaft von sechs Kompaniefeldwebeln, den sogenannten „Spießen“.

Der Verein „Kleine Herzen Hannover“ feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Seit 17 Jahren besteht die Verbindung zur Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr. „Die Feldjäger sind für unseren Verein ein treuer Partner. Seit 17 Jahren geht immer ein großzügiger Scheck an die ‚Kleinen Herzen‘, aber diesmal ist er mit 5520 Euro so groß wie noch nie“, sagte Vereinsvorsitzende Ira Thorsting. Die Spende soll für das Projekt „Weiterbildung zur Krisenbegleitung“ eingesetzt werden. Daran nehmen in diesem Jahr auch Soldaten teil.

Die Partnerschaft begann 2009, als die Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr aus Sonthofen nach Hannover an den Kugelfangtrift verlegt wurde. Zum Festakt der Aufnahme des Schulbetriebs gab es damals ein Benefizkonzert. Eine Hälfte der Einnahmen ging an das Soldatenhilfswerk, die andere Hälfte an „Kleine Herzen Hannover“. Diese Aufteilung besteht bis heute.

Jedes Jahr findet auf dem Kasernengelände ein großer Weihnachtsmarkt statt. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Bratwurst, Glühwein und Zuckerwatte werden gespendet. Ergänzt wird die Summe durch Spenden bei regelmäßigen Blutspendeterminen.

Auch einen persönlichen Bezug gibt es: Die Tochter des Kommandeurs, Oberst Heiko Thieser, ist selbst ein Herzkind und wurde in München am offenen Herzen operiert.

Einblick in die Kaserne

Stabsfeldwebel Sascha Habekost führte Vertreter des Vereins über das Gelände der Kaserne. Die Schule für Feldjäger und Stabsdienst ist eine zentrale Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr. Rund 350 Soldaten sowie 50 Mitarbeiter sorgen für den Lehrbetrieb. Täglich nutzen bis zu 1000 militärische und zivile Lehrgangsteilnehmer das Angebot mit mehr als 120 Lehrgängen.

Die Einrichtung gilt als eine der modernsten Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr. Sie verfügt unter anderem über eine moderne Raumschießanlage, eine 42.000 Quadratmeter große Fahrfläche für die Fahrausbildung, Tennisplätze, Fitnessraum, weitere Sporteinrichtungen sowie eine Einrichtung für Kinderbetreuung. Hinzu kommen Seminarräume, ein großer Tagungssaal und ein Standortübungsplatz in der Nachbarschaft.

Auf dem Gelände sollen künftig weitere mehr als 2000 Soldaten untergebracht werden. Dafür werden Gebäude renoviert, die ursprünglich abgerissen werden sollten. Zudem wird die Kaserne räumlich erweitert.

Ihren heutigen Namen trägt die Hauptfeldwebel-Lagenstein-Kaserne seit 2018. Der Feldjäger Tobias Lagenstein kam bei einem Anschlag in Afghanistan ums Leben. Er war der erste gefallene Feldjäger seit Gründung der Bundeswehr 1956. Die Umbenennung erfolgte auf Initiative der Angehörigen der Schule.

Zum Abschluss des Rundgangs trafen sich die Beteiligten zur Scheckübergabe am Kaserneneingang. Für das kommende Jahr verabredeten Ira Thorsting und Sascha Habekost bereits eine weitere Übergabe in der Medizinischen Hochschule Hannover. „Wenn ich sehe, mit welchem Herzblut Ira Thorsting dabei ist, dann ist es gar keine Frage, dass wir wieder spenden. Bei den ‚Kleinen Herzen‘ wissen wir ganz genau, wo das Geld ankommt und dass es sinnvoll eingesetzt wird“, sagte Habekost.

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