Mini-Weltmeisterschaft macht Sehnde erneut zur Bühne für Jugendhandball

Das Sportzentrum Sehnde hat sich am Sonnabend, 30. Mai 2026, bereits zum dritten Mal in Folge in eine internationale Handballarena verwandelt. Der Handballverband Niedersachsen-Bremen trug dort den Finaltag der Mini-Weltmeisterschaft 2026 aus und setzte erneut auf die Organisation des TVE Sehnde. Insgesamt 16 Mannschaften der weiblichen und männlichen D-Jugend kämpften in spannenden K.o.-Spielen um die Titel.

Wie bei großen internationalen Turnieren traten die Teams unter den Farben verschiedener Nationen an. Mit Ländertrikots, Flaggen und viel Leidenschaft entstand eine besondere Weltmeisterschaftsatmosphäre, die Spieler, Trainer und Zuschauer gleichermaßen begeisterte.

Der Wettbewerb der männlichen D-Jugend begann am Vormittag mit den Viertelfinalpartien. Paraguay, vertreten durch den HC Bremen, setzte sich mit 14:10 gegen Dänemark, SV Eintracht Hiddestorf, durch. Polen, MTV Braunschweig, gewann deutlich mit 16:8 gegen Ägypten, ATSV Habenhausen. Die Schweiz, TSV Anderten, bezwang Schweden, HSG Schwanewede/Neuenkirchen, mit 16:11. China, TSV Burgdorf, behauptete sich mit 17:13 gegen die Niederlande, SG Aurich-Marienhafe.

Im Halbfinale zeigte Paraguay seine Stärke und zog mit einem 21:16-Erfolg gegen Polen ins Endspiel ein. Das zweite Halbfinale entschied die Schweiz mit 16:15 knapp gegen China für sich. Das Finale entwickelte sich anschließend zu einem würdigen Abschluss des Turniers. Paraguay und die Schweiz begegneten sich auf Augenhöhe, ehe sich der HC Bremen mit 18:15 durchsetzen konnte und damit den Titel der Mini-Weltmeisterschaft 2026 bei den Jungen gewann. Im Spiel um Platz drei sicherte sich Polen durch einen 19:16-Erfolg gegen China die Bronzemedaille.

Auch bei der weiblichen D-Jugend boten bereits die Viertelfinalspiele ein hohes Niveau. Montenegro, TV Hannover-Badenstedt, besiegte Südkorea, HSG ELM, mit 17:9. Frankreich, HSG Schwanewede/Neuenkirchen, setzte sich mit 14:6 gegen Ungarn, JSG Weserbergland, durch. Tschechien, Peiner SG 04, gewann mit 14:12 gegen Deutschland, HSV Warberg/Lelm. Österreich, TV Cloppenburg, war mit 17:13 gegen Dänemark, HSG Wacker Osterwald/Schloß Ricklingen, erfolgreich.

Im ersten Halbfinale gelang Frankreich ein knapper 14:13-Erfolg gegen Montenegro. Ebenso spannend verlief das zweite Halbfinale, in dem sich Tschechien mit 11:10 gegen Österreich durchsetzte. Das Finale bot den Zuschauern noch einmal beste Werbung für den Jugendhandball. Frankreich und Tschechien lieferten sich ein intensives Duell, in dem die Peiner SG 04 schließlich mit 16:14 die Oberhand behielt und sich für Tschechien den Titel der Mini-Weltmeisterschaft 2026 sicherte. Im Spiel um Platz drei setzte sich Montenegro mit 14:8 gegen Österreich durch.

Neben den sportlichen Leistungen überzeugte auch die Organisation des Finaltags. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer des TVE Sehnde sorgten für einen reibungslosen Ablauf, die Verpflegung der Gäste und eine angenehme Turnieratmosphäre. Das Sportzentrum Sehnde präsentierte sich erneut als geeigneter Austragungsort für ein Ereignis dieser Größenordnung.

Die Verantwortlichen des Handballverbandes Niedersachsen-Bremen zeigten sich mit der Durchführung des Turniers sehr zufrieden. Die enge Zusammenarbeit mit dem TVE Sehnde, die Organisation sowie die Unterstützung durch die vielen Ehrenamtlichen wurden von Verbandsseite ausdrücklich gelobt.

Mit spannenden Spielen, begeisterten Nachwuchshandballern und zahlreichen Zuschauern war die Mini-Weltmeisterschaft 2026 erneut ein Erfolg. Der Finaltag in Sehnde unterstrich die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die Förderung des Jugendhandballs und bot den Beteiligten ein besonderes Erlebnis.

Bei der weiblichen D-Jugend gewann Tschechien, Peiner SG 04, vor Frankreich, HSG Schwanewede/Neuenkirchen, und Montenegro, TV Hannover-Badenstedt. Auf den weiteren Plätzen folgten Österreich, TV Cloppenburg, Dänemark, HSG Wacker Osterwald/Schloß Ricklingen, Ungarn, JSG Weserbergland, Südkorea, HG Elm, und Deutschland, HSV Warberg/Lelm.

Bei der männlichen D-Jugend setzte sich Paraguay, HC Bremen, vor der Schweiz, TSV Anderten, und Polen, MTV Braunschweig, durch. Dahinter platzierten sich China, TSV Burgdorf, Dänemark, SV Eintracht Hiddestorf, Schweden, HSG Schwanewede/Neuenkirchen, Ägypten, ATSV Habenhausen, und die Niederlande, SG Aurich-Marienhafe.

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