Die Stadt Sehnde hat einen kommunalen Hitzeaktionsplan erarbeitet und bringt ihn nun in den politischen Beratungsprozess ein. Zunächst befasst sich am Montag, 13. April 2026, der Fachausschuss Stadtentwicklung und Umwelt mit dem Konzept. Danach soll der Plan im April auch im Verwaltungsausschuss und im Rat beraten werden. Die abschließende Beschlussfassung ist für Mittwoch, 29. April 2026, vorgesehen. 
Der Hitzeaktionsplan verfolgt das Ziel, gesundheitliche Risiken durch Hitzewellen zu verringern und langfristige Anpassungsstrategien einzuleiten. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Einrichtungen für Menschen, die bei Hitze besonderen Schutz benötigen, darunter Schulen, Kindertagesstätten, Seniorenresidenzen sowie große Kranken- und Pflegeeinrichtungen. Vorgesehen sind saisonvorbereitende Maßnahmen wie Informationskampagnen, Hitzepatenschaften und die Prüfung von Sonnencremespendern in öffentlichen Gebäuden. Hinzu kommen eine Kommunikationskaskade für akute Hitzefälle auf Basis der Warnungen des Deutschen Wetterdienstes sowie langfristige planerische Strategien im Rahmen des städtischen Klimaanpassungskonzepts. Hinweise und Anregungen können bis zur Beratung am 13. April an klimaschutz@sehnde.de geschickt werden. 
