LEADER-Börderegion ruft zu neuen Projektideen auf

In der LEADER-Börderegion startet erneut ein Projektaufruf zur Einreichung kreativer und nachhaltiger Vorhaben. Darauf weist das Regionalmanagement hin. Bis Freitag, 10. April 2026, können Projekte angemeldet werden, die von den verfügbaren Fördermitteln in Höhe von 121.000 Euro profitieren sollen.

Bewerben können sich alle, die mit ihrer Projektidee die Entwicklung der vier Kommunen der LEADER-Börderegion unterstützen möchten. Dazu gehören die Gemeinden Algermissen, Harsum und Hohenhameln sowie die Stadt Sehnde. Förderfähig sind Projekte, die der Allgemeinheit zugutekommen und eines der zentralen Ziele des Regionalen Entwicklungskonzepts unterstützen.

Die Vorhaben sollen mindestens einem der vier Hauptziele des Entwicklungskonzepts zugeordnet werden können. Dazu zählen die Familien- und Bürgerregion Börde mit Verbesserungen bei Demografie und Daseinsvorsorge, die Grüne Börderegion mit Maßnahmen in den Bereichen Klima-, Natur- und Umweltschutz, die Wirtschaftsregion mit lebendigen Orten zur Stärkung von Wirtschaft und Innenentwicklung sowie die Freizeitregion mit Schwerpunkten auf Tourismus, Kultur und Naherholung.

Die Förderhöhe richtet sich nach der thematischen Zuordnung und liegt zwischen 55 und 70 Prozent. Die maximale Fördersumme beträgt 75.000 Euro. Das Regionalmanagement bietet dazu Beratung an und beantwortet Fragen zur Region und zur LEADER-Förderung.

Für die Bewerbung werden ein Projekttitel, Angaben zu Ziel und Inhalt, der Projektträger sowie ein grober Kosten- und Zeitplan benötigt. Ansprechpartnerin ist Carlice Berestant, erreichbar unter Telefon 0511/3407169 oder per Mail an carlice.berestant@sweco-gmbh.de. Weitere Informationen und Förderdetails sind auf der Internetseite der LEADER-Region zu finden.

LEADER ist ein Förderinstrument zur Entwicklung ländlicher Räume. Seit 2023 arbeiten die vier Kommunen im Rahmen des EU-Förderprogramms gemeinsam daran, die Börderegion nachhaltig weiterzuentwickeln. Für die Jahre 2023 bis 2027 standen insgesamt rund eine Million Euro an europäischen Fördermitteln zur Verfügung, von denen nach Angaben des Regionalmanagements bereits rund 850.000 Euro in Projekte geflossen sind.

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