Zwei nächtliche Einsätze fordern Feuerwehr in Sehnde parallel

Auf der Kreisstraße 136 zwischen Haimar und Dolgen war ein Auto im Graben gelandet.

Die Stadtfeuerwehr Sehnde ist in der Nacht zum heutigen Sonntag, 22. März 2026, gleich zu zwei Einsätzen nahezu parallel alarmiert worden. Zunächst rückte die Ortsfeuerwehr Sehnde gegen 23.25 Uhr in die Elise-Borsum-Straße aus. Zusätzlich wurde der Gerätewagen Messtechnik der Ortsfeuerwehr Höver hinzugezogen.

Hintergrund war, dass ein Bewohner einer Doppelhaushälfte mit erhöhten Kohlenmonoxidwerten in die Medizinische Hochschule Hannover eingeliefert worden war. Es bestand der Verdacht, dass sich weitere Personen im Gebäude befinden und ebenfalls betroffen sein könnten. Der Einsatzleiter ließ daraufhin die Doppelhaushälfte vorsorglich evakuieren. Die betroffenen Personen wurden dem Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung übergeben. Die Doppelhaushälfte wurde anschließend ausgiebig belüftet, danach wurden beide Haushälften freigemessen, um eine Gefährdung auszuschließen.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Sehnde, der Gerätewagen Messtechnik der Ortsfeuerwehr Höver, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

Noch während dieses Einsatzes alarmierte die Regionsleitstelle um 23.52 Uhr die Ortsfeuerwehren Evern, Dolgen, Haimar und Mehrum zu einem weiteren Einsatz auf die Kreisstraße 136 zwischen Haimar und Dolgen. Dort war ein einzelner Wagen von der Fahrbahn abgekommen und im Graben verunfallt. Eine Person war zunächst eingeklemmt und nur eingeschränkt ansprechbar.

Aufmerksame Passanten hatten den Unfall gemeldet und sofort Erste Hilfe geleistet. Die verunglückte Person konnte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und unmittelbar an den Rettungsdienst übergeben werden. Die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte sicherten die Einsatzstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und klemmten die Fahrzeugbatterie ab. Die Person wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Evern, Dolgen, Haimar und Mehrum sowie der Rettungsdienst und die Polizei.

Die Einsatzkräfte banden das ausgelaufene Kühlmittel ab.
Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Bereits am Freitag, 20. März 2026, war es zu einem weiteren Einsatz im Sehnder Stadtgebiet gekommen. Die Ortsfeuerwehr Ilten wurde kurz vor 18 Uhr in den Bereich Köthenwald an der B65 zwischen Köthenwald und Ilten alarmiert. Dort hatte ein Linienbus einen technischen Defekt, bei dem Kühlmittel austrat und in einen Gully lief. Die Üstra forderte daraufhin die Feuerwehr an.

Die Einsatzkräfte streuten die ausgelaufene Flüssigkeit großflächig ab und sicherten die Einsatzstelle. Das gebundene Kühlmittel wurde anschließend durch eine Kehrmaschine des Baubetriebshofes aufgenommen. Nach einer kurzfristigen Reparatur durch einen Werkstattwagen der Üstra konnte der Bus seine Fahrt fortsetzen.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Ilten, die Polizei sowie der Baubetriebshof der Stadt Sehnde.

Zur Schadenshöhe und zu den Ursachen der drei Einsätze liegen keine Angaben vor.

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