Region Hannover präsentiert Projekte auf internationaler Immobilienmesse

Die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover präsentieren sich von Dienstag bis Freitag, 10. bis 13. März 2026, auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM im französischen Cannes. Unter dem Motto „Smarte und innovative Technologieregion“ stellen sie dort aktuelle Projekte, Strategien und Investitionsmöglichkeiten vor. Ziel ist es, internationale Investoren, Projektentwickler und kommunale Partner von den Chancen zu überzeugen, die Hannover als Wirtschafts- und Lebensraum bietet. Gleichzeitig nutzt die Delegation die Messe, um sich mit anderen Regionen auszutauschen und neue Impulse für die eigene Entwicklung zu gewinnen.

Gemeinsam mit der Partnerstadt Leipzig, der Metropolregion Rhein-Neckar, der Metropole Ruhr und der Stadt Duisburg ist Hannover im „German Cities and Regions Pavilion“ vertreten. Eine Delegation aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft informiert dort über die Entwicklung der Region, die von Smart-City-Projekten über technologiegetriebene Gründungsinitiativen bis hin zu klimagerechter Stadtplanung reicht.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sogenannten Techfactory, einem geplanten Gründerzentrum für Deep-Tech-Innovationen. Dieses soll an zwei Standorten entstehen: auf dem Maschinenbau-Campus der Leibniz Universität in Garbsen sowie in der hannoverschen Nordstadt. In Garbsen sind insgesamt 13.000 Quadratmeter Fläche vorgesehen, davon 4.600 Quadratmeter für die Techfactory als zentrales Element. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2028 geplant. Dort sollen Forschung, Start-ups und etablierte Unternehmen eng zusammenarbeiten und neue Technologien beispielsweise in den Bereichen Robotik, Künstliche Intelligenz und nachhaltige Produktion entwickeln. In der Nordstadt sollen ergänzend Co-Working-Bereiche, Prototyping-Labore und Inkubatoren entstehen.

Der Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz, sieht in dem Projekt ein wichtiges Signal für Investoren. Die Techfactory schaffe ideale Bedingungen für technologieorientierte Gründungen und solle den Technologietransfer in der Region stärken.

Auch die Landeshauptstadt Hannover nutzt die Messe, um ihre Entwicklung zur sogenannten Smart City vorzustellen. Nach der Auszeichnung als „Aufsteiger des Jahres“ im Bitkom Smart City Index 2025 will die Stadt zeigen, wie digitale Technologien im Alltag eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem digitalisierte Verwaltungsleistungen, neue Mobilitätslösungen wie das Pilotprojekt „HannoverMobil 2030“ für autonomen öffentlichen Verkehr sowie vernetzte Infrastrukturen mit Sensoren zur Steuerung von Energieverbrauch, Luftqualität und Verkehr.

Ein weiteres Thema ist die nachhaltige Entwicklung der Innenstadt. Vorgestellt werden unter anderem der Masterplan Bahnhofsquartier Nord, der ein klimaneutrales und mobilitätsfreundliches Stadtviertel vorsieht, das Projekt Urban.Q mit einem Nutzungsmix aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit sowie der geplante Umbau der ehemaligen Galeria Kaufhof zu einem neuen Gebäudeensemble unter dem Namen „The Box“.

Gemeinsam mit Region und Landeshauptstadt sind auf der Messe auch mehrere Partner vertreten, darunter die ONE TechCampus Group, die Wirtschaftskanzlei KSB INTAX und die Deutsche Hypo – Nord/LB Real Estate Finance. Außerdem präsentiert sich die Stadt Garbsen als Investitionsstandort mit guter Verkehrsanbindung, verfügbaren Flächen und wachsendem Innovationspotenzial. Bürgermeister Claudio Provenzano sieht darin eine Chance, Garbsen international als Standort für zukunftsorientierte Projekte sichtbar zu machen.

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