
Das Bündnis gegen Depression in der Region Hannover und das Klinikum Wahrendorff laden am Mittwoch, 18. März 2026, zu zwei kostenfreien Veranstaltungen ein. Unter dem Leitgedanken der seelischen Gesundheit stehen Bewegung und Literatur im Mittelpunkt.
Von 15 bis 17 Uhr geht es im Klinikum Wahrendorff in Sehnde-Köthenwald um das Thema „Aktiv vs. Depressiv – Bewegungstherapie in der teil- und vollstationären Behandlung psychischer Erkrankungen“. Das Team der Sporttherapie erläutert, wie körperliche Aktivität die Psyche stärkt und welche Rolle Bewegung in modernen Behandlungskonzepten spielt. Studien zeigen, dass Bewegung die Ausschüttung stimmungsaufhellender Neurotransmitter fördert, emotional stabilisiert und das Wohlbefinden steigert. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, bei einer Führung den Sport- und Therapiebereich kennenzulernen. Veranstaltungsort ist das Wahrendorff Klinikum Köthenwald, Matthias-Wilkening-Weg 6 in 31319 Sehnde-Köthenwald. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind per Mail an marcel.wendt@wahrendorff.de oder über www.wahrendorff.de/veranstaltung/ möglich.
Im Anschluss folgt von 17:15 bis 19:30 Uhr im Veranstaltungsbereich „Rudolf’s“ in Sehnde-Ilten eine Lesung mit der Autorin Elke Becker. Im Rahmen der Literatur-Sprechstunde stellt sie ihren neuen Roman „Die Erfinderin der Freiheit“ vor. Die Geschichte spielt im Jahr 1908 in Dresden und erzählt von einer jungen Therapeutin, die im Sanatorium Lahmann eine praktische Lösung gegen Ohnmachtsanfälle durch enge Korsetts entwickelt. Mit ihren Ideen stößt sie zunächst auf Widerstand, kämpft jedoch gemeinsam mit ihren Freundinnen für mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Die Lesung verbindet historische Themen mit Fragen zu Rollenbildern, Mut und persönlicher Entwicklung, die auch für die psychische Gesundheit heute von Bedeutung sind. Veranstaltungsort ist das Klinikum Wahrendorff, Rudolf’s, Im Bosenkamp 13 in 31319 Sehnde-Ilten. Auch hier ist der Eintritt frei. Anmeldungen werden per Mail an imke.geers@wahrendorff.de oder über www.wahrendorff.de/veranstaltung/ entgegengenommen.
Mit beiden Angeboten möchte das Klinikum Wahrendorff über psychische Erkrankungen informieren, Vorurteile abbauen und den gesellschaftlichen Dialog fördern.
