Vielseitige Einsätze für die Stadtfeuerwehr Sehnde während des Wintereinbruchs

In Höver in der Straße Ahlter Feld brannte ein Fahrzeug aus.
Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Ein winterliches Wochenende mit starkem Schneefall, eisigen Temperaturen und glatten Straßen forderte am vergangenen Wochenende zahlreiche ehrenamtliche Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Sehnde. Bereits ab Freitag, 9. Januar 2026, waren verschiedene Ortsfeuerwehren im Einsatz.

So wurde die Ortsfeuerwehr Müllingen-Wirringen am Vormittag zu einem gemeldeten umsturzgefährdeten Baum auf der Kreisstraße 147 alarmiert, vor Ort konnte jedoch keine Gefährdung festgestellt werden. Am Nachmittag unterstützte der Gerätewagen Messtechnik der Ortsfeuerwehr Höver bei einem gemeldeten Gasgeruch in Lehrte-Kolshorn, der sich ebenfalls nicht bestätigte. Am Abend rückten die Ortsfeuerwehren Ilten und Sehnde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Zentralklinikum Köthenwald aus, es handelte sich um einen Fehlalarm.

In den frühen Morgenstunden des Sonnabends leistete die Ortsfeuerwehr Rethmar Unterstützung bei der Befreiung eines im Schnee festgefahrenen Rettungswagens. Später am Vormittag wurden die Ortsfeuerwehr Sehnde sowie erneut der Gerätewagen Messtechnik der Ortsfeuerwehr Höver zu einem Gasgeruch in der Peiner Straße alarmiert. Als Ursache konnte schließlich organischer Dünger auf einem angrenzenden Acker festgestellt werden. Am Sonntagnachmittag wurden die Taucher der Ortsfeuerwehr Sehnde zudem zur Unterstützung der Feuerwehr Algermissen im Landkreis Hildesheim alarmiert. Dort war es auf dem Stichkanal zu einem Binnenschiff mit Wassereinbruch gekommen.

In der Nacht zu Montag, 12. Januar, wurde die Ortsfeuerwehr Ilten um 0:01 Uhr zu einer Türöffnung alarmiert. Eine gestürzte Person konnte sich nicht selbstständig helfen und musste dem Rettungsdienst zugänglich gemacht werden. Wenige Stunden später, um 4:25 Uhr, wurde die Ortsfeuerwehr Höver zu einem Pkw-Brand an der Straße Ahlter Feld gerufen. Beim Eintreffen stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit dem Schnellangriff vor und konnte das Feuer zügig unter Kontrolle bringen. Abschließend wurde das Fahrzeug mit Schaum abgedeckt, auslaufende Betriebsstoffe wurden abgestreut und aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse wurde zusätzlich Streusalz aufgebracht. Zur Brandursache und Schadenshöhe liege keine Informationen vor.

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